23. August 2012
Wüstenameisen sind Gewohnheitstiere. Statt auf großen Flächen herumzuwandern, kehren sie immer wieder an Orte zurück, an denen sie schon einmal Futter gefunden haben. Das schreiben Forscher der Universität Ulm in einem Fachmagazin. Bei der Nahrungssuche dürften Wüstenameisen keine Zeit verlieren. Je kürzer sie draußen seien, desto besser. Außerhalb des Nestes lauerten Feinde und es sei zu heiß für die Insekten. Die Ameisen merkten sich deshalb ertragreiche Futterstellen, anstatt sich auf die Suche nach neuen Plätzen zu machen.
Die Studie ist im "Journal of Experimental Biology" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)