23. August 2012

Ostdeutsche Betriebe stellen mehr Arbeitslose ein als westdeutsche Firmen

Auf der Suche nach neuem Personal stellen Unternehmen in Ostdeutschland mehr Arbeitslose ein als westdeutsche Firmen. Das geht aus einerStudie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Demnach war in Ostdeutschland die Hälfte aller 2011 neu eingestellten Personen vorher arbeitslos, in Westdeutschland waren es 36 Prozent.

Der Untersuchung zufolge kommen auf eine ab sofort zu besetzende offene Stelle im Osten mehr als doppelt so viele Arbeitslose wie im Westen.

Außerdem seien im Westen neun Prozent der Stellen mit Bewerbern ohne Ausbildung besetzt worden. Im Osten seien es 17 Prozent gewesen. Hier spielt den Forschern zufolge eine Rolle, dass die ostdeutsche Wirtschaft stärker durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt ist - mit einem vergleichsweise geringen Anteil an privater Forschung und Entwicklung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)