23. August 2012
Die Ruinen der Stadt Bathonea im Westen des heutigen Istanbul waren lange Zeit nicht zu sehen. Erst als der Wasserspiegel eines Sees sank, traten sie zu Tage. Seit einigen Jahren untersuchen Archäologen die Überreste. Bei Ausgrabungen fanden sie jetzt laut Medienberichten Hinweise auf ein schweres Erdbeben im elften Jahrhundert. Bathonea sei durch ein Beben der Stärke 8,0 zerstört und von einem Erdrutsch begraben worden. Neben den Ruinen der Stadt hätten die Archäologen auch Skelette von Menschen gefunden, die bei dem Beben ums Leben gekommen seien.
Die Archäologen vermuten, dass die Gegend um Bathonea seit der Jungsteinzeit besiedelt war.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)