23. August 2012
Eine kleine Stadt im Erzgebirge verzückt die europäischen Archäologen. Denn unter dem Ort Dippoldiswalde befindet sich ein verzweigtes Netz alter Stollen, in denen einst Silber abgebaut wurde. Nun tauchen Archäologen nach 800 Jahren erstmals in die verlassenen Stätten ein. Wie die Deutschlandfunksendung "Studiozeit" berichtet, haben die Forscher bei ihren Untersuchungen schon einiges entdeckt, darunter verschiedenste Arbeitsgeräte. Einige seien außerordentlich gut erhalten, was zu vollkommen neuen Erkenntnissen führen könne. Denn das Problem ist den Forschern zufolge, dass es aus dem 12. Jahrhundert keine zeitgenössischen Abbildungen gebe.
Noch nie zuvor hat man den Archäologen zufolge einen original erhaltenen Stollen aus dem 12.Jahrhundert in Europa unter Tage erforscht. Dort werde jetzt jeder Zentimeter erfasst. Die Daten würden später in eine 3-D-Animation verwandelt, sodass die Schächte virtuell weiter begehbar blieben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)