24. August 2012
Menschen und Schimpansen haben größtenteils das gleiche Erbgut - trotzdem gibt es Unterschiede, zum Beispiel bei Krankheiten. Forscher haben darum untersucht, warum Schimpansen zum Beispiel wesentlich seltener Krebs haben als Menschen. Ursache könnte ihrer Meinung nach die unterschiedliche Aktivität der Gene sein. Die werde durch kleine Moleküle auf den Genen verändert. Bei den menschlichen Genen waren in ihrer Studie Veränderungen durch die Moleküle seltener als bei den Schimpansen. Viele der veränderten Gene waren den Forschern schon vorher bekannt: sie stehen im Verdacht, Krankheiten auszulösen. Die Veränderung der Gene durch die Moleküle wird durch die Umwelt beeinflusst. Die Forscher hoffen, dass sie jetzt auch das Zusammenspiel von Genen und Umwelt besser verstehen können.
Die Studie erschien im Fachmagazin "American Journal of Human Genetics".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)