24. August 2012

UNO-Sonderberichterstatter: Gefahren bei Religionswechsel in vielen Ländern

Die Zahl der Staaten, in denen die Religionsfreiheit verletzt wird, nimmt zu. Das sagte der UNO-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, dem "Christlichen Medienmagazin Pro". Glaubenswechsel seien in vielen Ländern mit Gefahren und Problemen verbunden. Konvertiten würden oft bestraft oder von Behörden schikaniert. In bis zu 30 Prozent der Länder gebe es massive Einschränkungen und Drohungen für Konvertiten. Laut Bielefeldt sind Glaubensübertritte beispielsweise in islamisch geprägten Ländern, sowie im hinduistisch dominierten Indien und in buddhistisch geprägten Staaten Südostasiens schwierig. Aber auch in Griechenland könne die Lage problematisch werden. Dort gebe es ein Verbot, andere durch Mission zur Konversion zu veranlassen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)