27. August 2012

Krankenkassen gaben 2011 weniger für Arzneimittel aus

Die Ausgaben für Arzneimittel sind 2011 gesunken - nun streiten Pharmalobby und Krankenkassen darüber.

Nach Angaben des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller sind die Ausgaben für Medikamente um 1,2 Milliarden Euro auf 29 Miliarden Euro zurückgegangen. Grund seien vor allem gesunkene Arzeimittelpreise, unter anderem wegen gesetzlich verordneter Rabatte. Verbandschefin Birgit Fischer warnte deshalb vor weiteren gesetzlichen Eingriffen. Die Grenze sei erreicht, bis zu der die Medikamentenpreise noch die Forschungsausgaben der Arzneimittelhersteller decken würden. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung verwies dagegen auf gestiegene Arzneimittelausgaben im laufenden Jahr. Sie könnten sich bis Ende des Jahres auf bis zu eine Milliarde Euro summieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)