28. August 2012

IQ sinkt bei Jugendlichen, die viel Marihuana rauchen

Über 30 Jahre lang machten die Probanden der Studie regelmäßig IQ-Tests: Los ging's im Alter von sieben Jahren, Schluss war mit 38. Und in dieser Langzeit-Studie zum Marihuana-Rauchen zeigte sich: Wer früh anfängt zu kiffen, der gefährdet seinen IQ.

Wie in der Fachzeitschrift "PNAS" zu lesen ist, beeinträchtigt regelmäßiger Cannabis-Konsum die geistigen Fähigkeiten vor allem bei jungen Menschen, deren Gehirn sich noch entwickelt. Dieser Zusammenhang war schon in anderen Studien vermutet worden. Doch nun wurde erstmals der IQ schon vor Beginn des Drogen-Konsums gemessen. Einen solchen Vergleich gab es vorher nicht.

Die Studie zeigte: Bei den Teilnehmern, die nicht Marihuana rauchten, stieg der IQ im Laufe der Jahrzehnte leicht an. Wer aber drei oder mehr Jahre kiffte, dessen Werte verschlechterten sich. Das internationale Forscherteam erfasste die Daten von rund 1.000 Neuseeländern aller sozialer Gruppen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)