28. August 2012
Der Brief war an Bundeskanzlerin Angela Merkel gerichtet - jetzt hat das chinesische Außenministerium darauf reagiert. Es verteidigte, wie in China mit ausländischen Korrespondenten umgegangen wird. Das Ministerium teilte mit, Journalisten seien im Land willkommen, müssten sich aber an chinesische Gesetze halten.
Deutsche Journalisten hatten Merkel in einem Brief aufgefordert, sich bei ihrem anstehenden Besuch in China für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Sie beklagten andauernde Einschüchterung und Willkür der chinesischen Behörden. Demnach behindern Polizei und Staatssicherheit die Arbeit der Reporter und drohten damit, Visa nicht zu verlängern, falls über sogenannte sensibele Themen berichtet würde.
Nach Angaben der Bundesregierung will Merkel die Probleme ansprechen. Ihr sei bekannt, unter welchen schwierigen Bedingungen und mit welchen Einschränkungen ausländische Journalisten in China arbeiteten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)