28. August 2012
Die Debatte um die russische Protestband Pussy Riot hat sicher für eines gesorgt: Das Wort Pussy ist in aller Munde. Das Magazin "Slate", das zur "Washington Post" gehört, analysiert, wie sich der Begriff in den vergangenen Wochen verbreitet hat. So habe die "L.A. Times" die Band anfangs noch als "Frauen-Punkgruppe mit ruchlosem Namen" bezeichnet. Kurze Zeit später habe die Zeitung den Bandnamen Pussy Riot dann doch gedruckt. Auch die "New York Times" habe anstatt Pussy anfangs Sternchen gedruckt, später habe der volle Namen auf der Titelseite gestanden. Ähnlich hat sich die Sitution dem Bericht zufolge bei US-amerikanischen Radio- und Fernsehstationen entwickelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)