29. August 2012

Schottische Roboter sollen Korallen reparieren

Die größten Feinde der Korallenriffe sind verschmutztes Wasser und Fischfangnetze, die den Meeresboden durchpflügen. Ihre besten Freunde könnten vielleicht bald die Roboter sein, die derzeit an einer schottischen Universität entwickelt werden. Wie die "BBC" berichtet, sollen sie im Schwarm Riffe reparieren. Bisher erledigen das in der Regel Taucher. Sie sammeln abgebrochene Korallenteile ein und betonieren sie wieder im Riff fest. Ab einer Tiefe von 200 Metern wird das allerdings schwierig. Hier sollen die Roboter ins Spiel kommen.

Speziell für die Kaltwasserriffe vor der schottischen Küste wollen die Forscher existierenden Tauchrobotern beibringen, Korallen zu erkennen und zu kleben. Dazu füttern sie deren Software mit hunderten von Bildern von Korallenriffen. Die Roboter sollen dann wie Fische oder Bienen im Schwarm zusammenarbeiten und damit effizienter, als es Taucher könnten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)