29. August 2012
Die Iraner müssen ohne World of Warcraft auskommen. Wie die britische "BBC" berichtet, folgt der Hersteller des Spiels, Blizzard, damit bestehenden US-Sanktionen. Dem Bericht zufolge teilte Blizzard mit, dass das Unternehmen sein Verfahren verschärft hat, um die US-Gesetze und Handelsrichtlinien zu erfüllen. Mit gewissen Nationen dürfe man keine Geschäfte machen, der Iran falle darunter. Deswegen hätten ab dieser Woche die Menschen im Iran keinen Zugang mehr zu Spielen von Blizzard.
Laut der "BBC" hatten sich zuvor hunderte Iraner in Foren darüber beschwert, dass sie keinen Zugang mehr zu World of Warcraft haben. Sie hätten aber Zugang gehabt, wenn sie sich über einen Proxyserver außerhalb des Irans ins Internet eingewählt hätten.
Die USA haben vor kurzem die Sanktionen gegen den Iran ausgweitet. Damit wollen sie den Druck auf den Iran erhöhen. Er wird verdächtigt, unter dem Vorwand eines zivilen Atomprogramms heimlich an einer Atombombe zu arbeiten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)