29. August 2012
Etwas Geld hat er schon mal zurück, seine endgültige Freiheit noch nicht.
Der Gründer des Portals Megaupload hat nach Medienberichten in Neuseeland einen Teil seines beschlagnahmten Vermögens zurückbekommen. Ein Gericht gab umgerechnet knapp vier Millionen Euro frei, mit denen Kim Schmitz seine Anwaltskosten bezahlen kann. Gegen Schmitz, der sich Kim Dotcom nennt, wird in den USA wegen massiver Urheberrechtsverstöße ermittelt. Der gebürtige Deutsche wehrt sich in Neuseeland gegen seine Auslieferung, im Moment ist er auf Kaution frei.
Schmitz war im Januar auf Antrag der USA in seinem Anweisen bei Auckland festgenommen und sein Vermögen beschlagnahmt worden. Die Behörden argumentieren, das Geld stamme aus illegalen Aktivitäten. Bei Megaupload konnten Nutzer Daten hoch- und runterladen. Die USA werfen Schmitz vor, so das massenhafte Tauschen von Raubkopien ermöglicht zu haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)