29. August 2012

Tschechiens Präsident hat Angst vor schlechtem Deal

Er will persönliche Garantien.

Tschechiens Präsident Vaclav Klaus hat erhebliche Bedenken bei den geplanten Entschädigungen für die Kirchen seines Landes.

Die liberal-konservative Prager Regierung will Kirchen und Glaubensgemeinschaften für Enteignungen unter dem kommunistischen Regime mit rund fünf Milliarden Euro entschädigen.

Klaus forderte, dass die Eigentumsverhältnisse in Tschechien aus der Zeit vor der kommunistischen Machtübernahme im Februar 1948 nicht angetastet würden. Von Ministerpräsident Petr Necas und Außenminister Karel Schwarzenberg forderte er persönliche Zusagen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)