30. August 2012

"FAZ" schreibt über Frankreichs Kulturpolitik

Frankreichs Kulturbetrieb muss sparen - darüber schreibt heute die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Noch seien aber die Konturen einer konstruktiven Kulturpolitik unter François Hollande nicht erkennbar. Auf den Sommerfestivals in Avignon sei intensiv über das Thema diskutiert worden. So befürchte die Kinobranche einen - so wörtlich - "Überfall auf die Kinokassen". Denn der Staat beanspruche die derzeit reichlichen Mittel der Filmförderungsbehörde. Endgültig begraben sei das Projekt "Haus der Geschichte" in Paris. Hollandes Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy hatte das Geschichtsmuseum im Gebäude der Nationalarchive geplant. Deshalb sei dessen Abwicklung durch Hollande jetzt vor allem ein symbolischer Akt: Das Ancien Régime sei wieder einmal besiegt. Auch vom Tisch ist laut "FAZ" die Idee, wieder Werbung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern einzuführen. Wie die Programme weiter finanziert werden sollen, sei aber noch ungewiss.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)