30. August 2012
Es gibt zu viele Studienangebote in Deutschland - das beklagt der Präsident der Freien Universität Berlin, Peter-André Alt.
In der Zeitschrift "Forschung und Lehre" schreibt er, die Vielfalt sei kein Indikator für Qualität, sondern ein Merkmal fehlender Kontrolle. Jede Mode werde zur Disziplin erhoben. Stattdessen solle sich das deutsche Hochschulsystem lieber auf den Kernbestand der Disziplinen besinnen. Studiengänge wie "Fitnessökonomie" oder "Zukunftssicheres Bauen" haben Alts Meinung nach geringe Überlebenschancen. Dem Bericht zufolge gibt es deutschlandweit mehr als 16.000 Studiengänge.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)