30. August 2012

Bohrungen am Meeresgrund geben Aufschluss über Klimaerwärmung

Ein Beweis für eine Klimaerwärmung besteht in diesem Fall aus großen Mengen Sand und Stein. Wissenschaftler der Universität Frankfurt am Main haben nach eigenen Angaben Belege dafür gefunden, dass sich die Kohlendioxid-Konzentration über Jahrmillionen immer wieder verändert. Im Magazin "Nature" schreiben sie, dass das aus Daten von Tiefseebohrungen im Pazifik hervorgeht. Sie untersuchten demnach Kalkablagerungen in Bohrkernen vom Meeresboden - an mehreren Stellen hatte ein Expeditionsschiff bis zu sechs Kilometer in den Meeresgrund gebohrt. Anhand der Kalkmenge im Gestein ließe sich erkennen, wieviel Kohlendioxid zu einer Zeit in der Luft war. Es werde der Luft entzogen, wenn Stein verwittere. Aber auch Vulkanausbrüche hätten das Klima verändert. Die Kalkmenge war demnach in den einzelnen Schichten der Bohrkerne unterschiedlich.

Die Wissenschaftler gehen auch auf die Klimaerwärmung ein, die im Moment durch menschengemachtes Kohlendioxid ausgelöst sei. Sie sagen, die sei kurzfristig gemacht. Das Auf und Ab der Klimaerwärmung in ihrer Studie habe dagegen Intervalle von mindestens 250.000 Jahren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)