31. August 2012
Fast 20 Romane hatte Amanda Hocking unveröffentlicht in ihrer Schublade liegen - und kein Verleger zeigte Interesse.
Da stellte die junge Altenpflegerin ihre Manuskripte online und wartete im Internet auf Leser. Das war im April 2010. Rund zwei Jahre später hat Hocking Millionen von Büchern verkauft, Millionen Dollar auf dem Konto und gilt als Vorreiterin des "Self-Publishing", des Selbst-Verlegens. Im Interview mit der dpa sagt sie, sie habe das einfach ausprobiert, um zu sehen, was passiert. Auf Facebook, ihrem Blog und Twitter habe sie Werbung für die eigenen Werke gemacht. Jetzt ist der erste Band ihrer Fantasy-Trilogie in die deutschen Buchläden gekommen.
In den USA nähern sich die Umsätze mit E-Books der Milliardenmarke und machen rund ein Fünftel des Gesamtmarkts aus. In Deutschland ist der Anteil mit rund einem Prozent nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels noch deutlich geringer.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)