31. August 2012
Egal ob Liebe, Pokern oder die Angst vor Spinnen - alles machen Hirnforscher sichtbar. Aus dem Ganzen werden dann Querschnitts-Bilder des Gehirns, auf dem bestimmte Bereiche farbig leuchten. Doch das Magazin der "Süddeutsche Zeitung" traut der Methode des "Neuroimaging" nicht. Unter dem Titel "Hohle Nuss" schreibt das Blatt: Die Hirnforschung tut so, als habe sie auf alles eine Antwort. Hat sie das wirklich?
Der Autor kritisiert unter anderem, dass die Forscher häufig keine medizinische, sondern eine psychologische Grundausbildung hätten. Außerdem gaukelten die Bilder uns vor, es handele sich um eine Art schematische Fotografie. In Wirklichkeit jedoch, seien die Bilder nachträglich erstellt und zwar auf Basis eines fiktiven Standardgehirns.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)