31. August 2012

Wichtig bei Rheuma: Vollständiger Impfschutz

Wer Rheuma hat, sollte keine Lücken in seinen Impfpass zulassen. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben herausgefunden, dass der Impfschutz von Patienten mit Rheumatoider Arthritis meist unvollständig ist. Diese Menschen müssen oft immununterdrückende Medikamente einnehmen und sind deshalb besonders anfällig für Infektionen. Die Ständige Impfschutzkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt Patienten, die immunsuppressiv behandelt werden, in jedem Fall Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Keuchhusten, sowie gegen Grippe, Menengokokken und Pneumokokken. Bei Lebendimpfstoffen wie beispielsweise Masern, Mumps und Röteln, sei allerdings Vorsicht geboten. Wenn das Immunsystem durch Medikamente unterdrückt werde, könne es diese Erreger oft nicht abwehren.

Zur Studie

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)