3. September 2012

Dutzende Wale an schottischer und nordamerikanischer Küste gestrandet

In Schottland und Nordamerika sind am Wochenende dutzende Wale gestrandet. An der Ostküste Schottlands strandeten insgesamt 26 Tiere, nur zehn konnten von der Feuerwehr und der Küstenwache gerettet werden. Vor der Küste schwimmen außerdem weitere 24 Wale. Die Behörden fürchten, dass sie bei Ebbe ebenfalls auf dem Trockenen liegen.

Auch in Nordamerika strandeten viele Wale: 200 Kilometer nördlich von Miami kamen 22 Grindwale an, nur fünf überlebten. Zwei weitere Walgruppen strandeten auf Cape Cod in Massachusetts und in Kanada. Die US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung hat eine Untersuchung eingeleitet, um den Grund für den Vorfall zu ermitteln.

Ein Sprecher sagte, Grindwale seien sehr sozial und blieben immer zusammen. Sei ein Tier krank, schwämmen alle an Land. Bringe man sie wieder ins Wasser, kämen sie vermutlich wieder zurück an die Küste.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)