3. September 2012

Laubholzbockkäfer plagt deutsche Ahornbäume

Wegen ihm werden jede Menge gesunder Bäume gefällt. Der schwarze Laubholzbockkäfer legt Eier in die Baumrinde, die geschlüpften Käfer höhlen den Stamm dann nach und nach aus bis der Baum stirbt. Die Insekten treiben ihr Unwesen vor allem im Raum Bonn. Wie die "Welt" berichtet, mussten dort ganze Areale von Ahornbäumen vorsichtshalber gefällt werden, um den Käfer an der Ausbreitung zu hindern. Ahornbäume frisst er besonders gern.

Vermutlich kam der asiatische Käfer vor sieben Jahren mit einer Lieferung aus China nach Bonn, versteckt im Verpackungsmaterial. Auch die US-Amerikaner haben schon Bekanntschaft mit dem gefräßigen Käfer gemacht: An der Ostküste hat er sich in rund 30 Prozent der Baumbestände eingenistet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)