3. September 2012
Medikamente werden immer besser.
Zu diesem Ergebnis kommt das höchste Gremium des Gesundheitswesens, der Gemeinsame Bundesausschuss. In dem Gremium entscheiden Vertreter von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken auf wissenschaftlicher Basis, wie erfolgreich Arzneien sind. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet über eine erste Bilanz der Einrichtung. Demnach sind 16 Prozent aller geprüften neuen Medikamente im Vergleich zu bisherigen Therapien deutlich besser. In fast zwei Dritteln der gesamten Fälle sei generell ein Zusatznutzen erkennbar. Dem Bundesausschuss zufolge gibt es pro Jahr bis zu zwanzig Prozent echte Innovationen.
Pharmakritiker argumentieren häufig, neue Mittel seien nicht besser, sondern einfach nur teurer. Eine im vergangenen Jahr in Kraft getretene Pharmareform sieht vor, dass nur die Medikamente mehr kosten dürfen, die auch mehr bringen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)