4. September 2012

Hörhilfe lässt Legastheniker besser lesen und schreiben

Besseres Hören sorgt auch für besseres Lesen und Schreiben.

So lässt sich eine Idee zusammenfassen, Kindern mit Legasthenie zu helfen - also mit Lese-Rechtschreib-Schwäche. US-Forscher testeten an 38 betroffenen Kindern eine Hörhilfe. Wie sie im Fachjournal "PNAS" schreiben, trug die Hälfte der Kinder einen kleinen Empfänger am Ohr, der die Stimme des Lehrers per Mikrofon und Lautsprecher übertrug. Das sollte den Kindern helfen, gehörte Sprache besser zu verarbeiten - indem sie Störgeräusche besser ausblenden. Wie der Test ergab, half das den Kindern tatsächlich beim Lesenlernen. Denn Legasthenikern fällt es unter anderem schwer, ähnlich klingende Laute zu unterscheiden - etwa "Katze" und "Tatze". Dadurch lernen sie langsamer, die Laute mit den richtigen Buchstaben zu verbinden - und können dadurch auch schlechter lesen und schreiben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)