4. September 2012

Kopfverletzungen nach Fahrradunfälllen in Schweden zurückgegangen

Fahrradhelme auf Rezept. Die bekommen Eltern von Kleinkindern im schwedischen Distrikt Skaraborg verschrieben. Offenbar mit Erfolg. Nach Angaben schwedischer Wissenschaftler ist die Zahl der Kinder, die nach Fahrradunfällen schwere Kopfverletzungen erlitten, seit 1978 fast auf Null zurückgegangen. Und auch im restlichen Schweden scheinen Kinder gut geschützt zu radeln: Insgesamt fiel die Zahl nach Angaben der Wissenschaftler um 93 Prozent. Mit dieser Quote steche Schweden im Vergleich zu anderen Ländern hervor. Kopfverletzungen haben ihrer Meinung nach nicht nur schwere Folgen für das gesamte Leben der Kinder, sondern kosten die Krankenkassen auch viel Geld. In Schweden gibt es seit etwa sieben Jahren eine gesetzliche Helmpflicht für Radfahrer unter 15 Jahren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)