4. September 2012
Eingefroren klappt besser - zumindest bei der künstlichen Befruchtung. Das haben Ärzte in Großbritannien nach einem Bericht der Zeitung "The Guardian" herausgefunden.
Sie hatten verschiedene Studien zu dem Thema ausgewertet. Frauen, die einen gefroren Embryo eingepflanzt bekommen hatten, hatten danach seltener Fehlgeburten. Die Ärzte glauben, dass das mit Hormonen zu tun hat. Bei nicht-gefrorenen Embryonen finde die Befruchtung kurz nach einer Behandlung mit Hormonen statt, die helfen soll, möglichst viele Eizellen zu produzieren. Frauen, die sich später gefrorene Zellen einpflanzen lassen, hätten diese Hormon-Behandlung schon längere Zeit hinter sich und böten dem Embryo eine natürlichere Umgebung.
Die Ärzte regten an, die Fruchtbarkeitsbehandlung in Großbritannien zu überdenken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)