4. September 2012
Wenn Naturwissenschaftler neue Arten entdecken, müssen sie einen Namen für sie finden. Die Namensgebung ist geregelt durch eine internationale Konvention ("Internationale Regeln für die Zoologische Nomenklatur").
Die wurde jetzt von der zuständigen Kommission geändert: Künftig gilt eine Namensgebung auch dann als vollzogen, wenn der wissenschaftliche Text nur in einem Online-Fachmagazin erschienen ist. Das war bisher nicht der Fall. Voraussetzung ist allerdings immer noch, dass die Magazine mit der Online-Datenbank der Konvention verbunden sind und eine ISB- oder ISS-Nummer haben.
Jedes Jahr werden etwa 20.000 neue Tierarten entdeckt. Vor allem wegen fehlendem Informationsaustausch wird eine Art oft mit bis zu zehn verschiedenen Namen betitelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)