5. September 2012
Wer nicht hören kann, muss sehen. Am besten auch laute Töne, wie zum Beispiel eine Autohupe.
Ein Entwicklerteam aus Korea hat für Gehörlose eine speziell geschliffene Brille erfunden. Nach einem Bericht des Wissenschaftsportals "New Scientist" hat der Prototyp sieben Mikrophone, die Lautstärke und Richtung der Geräuschquelle aufnehmen. Diese Information wird dann über einen Computer in LED-Signale verwandelt und so für den Brillenträger sichtbar. Allerdings gehört zu der Hörbrille bisher noch ein großer Laptop, den der Nutzer auf dem Rücken mit sich herumtragen muss. In den nächsten Jahren wollen die Entwickler dieses Gerät auf minimale Größe reduzieren.
Gegenwind bekommen die Koreaner vom Technikgiganten Google, der eine Konkurrenz zu seiner neuen Datenbrille sieht. Die soll ab Anfang nächsten Jahres verkauft werden und vereint einen Minicomputer, eine Kamera und einen Bildschirm auf einem Brillengestell.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)