5. September 2012

Akkus sollen in Kabeln und Kleidung verschwinden

Akkus sind notwendig, aber lästig. Egal, ob Smartphone oder I-Pod - ohne Akku können die tragbaren Geräte funktionieren. Wie das IT-magazin "Technology Review" berichtet, haben Techniker in Südkorea die unförmigen Akkus jetzt in ein Kabel integriert, das sich biegen und verknoten lässt. So sollen ganz neue Technikdesigns möglich werden. Die Kabelakkus könnten zum Beispiel Teil von Ketten, Gürteln, Kleidungsstücken oder Armbändern werden - oder aber ganz einfach im Kopfhörerkabel stecken. Laut dem Bericht haben die Kabelakkus die Form einer langgezogenen Spirale und sind dadurch flexibel. Der 25 Zentimeter lange Prototyp kann genug Strom aufnehmen, um einen modernen mp3-Player zehn Stunden lang laufen zu lassen. In den nächsten Jahren wollen die Forscher die Kapazität der Akkus noch deutlich steigern und die Sicherheit für die Nutzer verbessern. Marktfähig soll das Akkukabel in etwa fünf Jahren sein.

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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)