6. September 2012

Weltnaturschutzkongress: Regierungen müssen asiatische Wildtiere retten

Betroffen sind Tiger, Orang-Utans, die Riesen-Flussschildkröte und viele andere asiatische Wildtierarten.

Sie alle sind nach Angaben von Naturschützern bedroht durch den Verlust ihres Lebensraums, illegale Jagd und Handel. Die US-Stiftung Wildlife Conservation Society rief die Regierungen in der Region zu umgehenden Rettungsmaßnahmen für die Tiere auf. So lebten nach Schätzungen zum Beispiel nur noch 3.200 Tiger in freier Wildbahn. Die Warnung der Stiftung begleitete den Auftakt des Weltnaturschutzkongresses in Südkorea.

Der alle vier Jahre stattfindende Kongress versteht sich als Diskussionsforum über mögliche Lösungen für globale Gefahren der Umwelt. Ausrichter ist die Weltnaturschutzunion. Sie ist vor allem für ihre Rote Liste bedrohter Arten bekannt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)