6. September 2012
Die Verbraucher müssen die klare Unterscheidung für oder gegen gentechnisch veränderte Produkte treffen können. Das sagt Paolo Petrini, Präsident des Europäischen Netzwerkes Gentechnikfreier Regionen. 56 Regionen aus ganz Europa sind in diesem Netzwerk vertreten. Bei der Konferenz des Netzwerkes in Erfurt veröffentlichten die Mitglieder heute die "Erfurter Erklärung". Darin fordern sie, dass eine einheitliche und transparente Kennzeichnungspflicht auf gesamteuropäischer Ebene durchgesetzt werden müsse. Sowohl gentechnisch veränderte Lebensmittel, als auch Fleisch, das von Tieren stammt, die solche veränderten Futtermittel bekommen haben, müsse gekennzeichnet werden. Außerdem müsse es einheitliche Regeln geben, wie man mit dem Schaden umgeht, den Gentechnik in der Landwirtschaft anrichtet. Bislang fehlen gemeinsame Regeln, die die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)