7. September 2012

Unicef setzt sich für Meldepflicht in Afrika ein

Keine Geburtsurkunde, keine Menschenrechte. So beschreibt das Kinderhilfswerk Unicef die Realität vieler Kinder in Afrika. Südlich der Sahara hätten ein Drittel der Kinder keine Geburtsurkunde. Die Zahl ist für Unicef alamierend. Denn nicht gemeldete Kinder würden viel leichter Opfer von illegalen Aktivitäten wie Kinderarbeit, Menschenhandel und Zwangsrekrutierung durch Milizen.

Viele afrikanische Staaten kümmern sich laut Unicef nicht genug um die Registrierung ihrer Bürger. Gründe seien die Kosten, mangelnde Strukturen und kulturelle Barrieren.

Zusammen mit der Afrikanischen Union will sich Unicef für mehr Registrierungen von Bürgern in Afrika einsetzen. Geplant ist zum Beispiel eine engere Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, die Geburtsstationen haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)