7. September 2012
Afrikanische Farmer entwickeln gute Ideen im Umgang mit den Folgen des Klimawandels - aber sie könnten noch mehr tun. Zu dem Schluss kommen Forscher im Fachjournal "Food Security". Sie befragten Menschen in 700 Haushalten in ostafrikanischen Ländern. Rund die Hälfte der Bauern setzt demnach bereits auf dürre-resistente Pflanzen und folgt den Regeln des Fruchtwechsels auf den Feldern - so brauche man weniger Dünger. Aber nur jeder zehnte Farmer speichere das Regenwasser. Die Wissenschaftler warnen, die afrikanischen Bauern reagierten möglicherweise nicht schnell genug auf den Klimawandel. Einer UNO-Studie von 2007 zufolge sind bis 2020 rund 50 Prozent der Ernte-Erträge auf dem Kontinent in Gefahr.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)