7. September 2012

Harvard-Professor: Neue Strukturen nötig, um Fragen dieser Zeit zu lösen

"In den USA gibt es unglaublich starke Universitäten und eine unglaublich starke Industrie, aber dazwischen klafft eine Lücke." Das sagt der Harvard-Professor George Whitesides im Interview mit dem Magazin "Technology Review". So gebe es viele Probleme, die auch in der Wissenschaft derzeitig vernachlässigt würden - zum Beispiel: "Wie stellen wir ausreichend Trinkwasser bereit?", "Wie speichern wir Energie?" oder "Wie stehen wir zur globalen Gesundheitsvorsorge?". Laut Whitesides zeichnen sich die Probleme, die am wenigsten angepackt worden sind, dadurch aus, dass ihre Lösung wichtig ist, aber nicht besonders profitabel. Also sei die Frage, wer sich darum kümmere. Der Chemiker wünscht sich andere Strukturen, mit anderen Anreizsystemen. Aber er selbst sei nicht gescheit genug, um Antworten auf die Frage zu geben, ob man eine Struktur finden könne, die alles zusammenbringe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)