7. September 2012
Tiefkühlprodukte werden häufig als besonders klimaschädlich bezeichnet. Eine Studie vom Öko-Institut und vom Deutschen Tiefkühlinstitut bestreitet diese Aussage jetzt. In der Studie wurden die Klimabilanzen von Tiefkühlprodukten mit denen von Produkten aus der Dose beziehungsweise aus dem Glas und selbstzubereiteten Lebensmitteln verglichen. Dabei habe sich gezeigt, dass Transport und Lagerung viel geringere Umweltauswirkungen haben als bisher angenommen. Bei Tiefkühlpizza mache das beispielsweise nur sechs Prozent der Klimabilanz aus. Viel entscheidender als die Angebotsform sei die Rezeptur der Produkte, die Einkaufsfahrt der Verbraucher sowie Vorgänge in den Haushalten wie Lagerung und Zubereitung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)