7. September 2012
Das Thema Erdgas-Fracking ist und bleibt umstritten. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat eine Risiko-Studie vorgelegt, in der sie davon abrät, das Verfahren derzeit zu erlauben. Umweltrisiken seien nicht auszuschließen. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien in Gestein gepresst, um es aufzubrechen und Gas freizusetzen. Die Flüssigkeiten haben nach Ansicht der Gutachter hohes Gefährdungspotenzial.
Das Umweltbundesamt hatte gestern ebenfalls eine Studie zu dem Thema vorgelegt. In der wurde von der Technologie nicht grundsätzlich abgeraten. Es hieß dort allerdings, das Fracking solle nur unter strengen Auflagen erlaubt werden. Die Technologie berge nämlich insbesondere wegen des Chemikalieneinsatzes und der Entsorgung des anfallenden Abwassers erhebliche Risiken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)