7. September 2012
Schon wieder Negativ-Schlagzeilen für den Elektronikhersteller Foxconn. Das Unternehmen hat in Ostchina offenbar Studenten dazu gezwungen, ihr Studium zu unterbrechen, um das neue iPhone 5 zusammenzubauen. Das berichtet die chinesische Zeitung "Shanghai Daily" und beruft sich auf Aussagen von betroffenen Studenten in Internetforen. Angeblich bekommen die Studenten umgerechnet nur knapp 200 Euro im Monat und müssen dafür sechs Tage die Woche arbeiten. Grund sei der bevorstehende Verkaufsstart des iPhone 5. Foxconn habe kurzfristig 10.000 Stellen besetzen müssen und dafür vermutlich Kooperationen mit Unis missbraucht.
Der Zulieferer von Apple, Dell und Nintendo war bereits letztes Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil sich mehrere Arbeiter in China das Leben genommen hatten. Vor Kurzem hieß es, Foxconn habe seine Arbeitsbedingungen verbessert - unter anderem um die Ausbeutung von Praktikanten zu verhindern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)