7. September 2012
Tierschutzgebiete machen inzwischen ein Achtel des weltweiten Festlands aus. Das entspricht in etwa der Fläche Russlands. Das sei eine erfreuliche Zunahme, aber noch deutlich unter der Fläche, die die UNO bis zum Jahr 2020 schützen will. So heißt es in einem Bericht der Weltnaturschutzunion IUCN. Dass Regierungen bestehende Gebiete ausdehnten und neue erklärten, sei nötig, um das Artensterben zu verlangsamen. Die Ökosysteme darin erfüllen dem Bericht zufolge lebenswichtige Funktionen: sie filtern Wasser und binden Treibhausgase.
Bei der Vorstellung des Dokuments in Südkorea schlug der Verband vor, von indigenen Völkern bewohnte Regionen ebenfalls zu Schutzgebieten zu erklären. Die langjährigen Bewohner könnten die Ökosysteme oft besser schützen als die Regierungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)