8. September 2012

Havarie der "Flaminia" wird teuer

Das havarierte deutsche Containerschiff "MSC Flaminia" hat deutsche Gewässer erreicht.

Auf dem Schiff war Mitte Juli in der Nähe der Azoren ein Feuer ausgebrochen, das tagelang brannte. Da der Frachter auch Gefahrgutcontainer transportiert, hatten ihm mehrere Häfen das Einlaufen verweigert. Jetzt soll die "Flaminia" von einem Schlepper in den Jade-Weser-Port in Wilhelmshafen gezogen werden. Der der Schaden nach der Havarie wird wahrscheinlich weit mehr als zehn Millionen Euro betragen.

Nach Recherchen der Nachrichtenagentur dapd ist der Frachter fast komplett zerstört. Experten hielten eine Reparatur nach den Luftbildern für kaum denkbar. Damit wäre die "Flaminia" nur noch ihren Schrott wert. Der Schaden an der Ladung ist noch unklar, weil nur der Eigentümer der Container weiß, was sie enthalten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)