10. September 2012
Seit dem Ausbruch der Krise hat es in Griechenland jedes Jahr etwa 15 Prozent mehr Selbstmorde gegeben. Jetzt seien es rund 360 Fälle pro Jahr, stellt Psychiater Kyriakos Katsadoros fest. Er ist Chef der Organisation Klimaka, die eine Hotline für Suizidgefährdete betreibt. Dabei sei die Krise meist nur ein Verstärker, die Ursachen nicht immer klar definierbar.
Trotzdem liege Griechenland damit auf den unteren Plätzen im europäischen Vergleich. - Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation nehmen sich jährlich rund eine Million Menschen das Leben. Der heute statt findende Internationale Suizid-Präventionstag soll auf diesen Missstand aufmerksam machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)