10. September 2012
Sie will herausfinden, wie die Wirkung von chemischen oder biologischen Waffen ist. Darum sterben bei Versuchen der Bundeswehr oder in deren Auftrag jährlich hunderte Tiere. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf das Bundesverteidigungsministerium berichtet, verendeten demnach bei Versuchen zum Beispiel mit Pocken-Viren neben Nagetieren auch Kaninchen und Schweine. In den vergangenen sechs Jahren seien jährlich etwa 380 Nagetiere zu Tode gekommen. Zudem habe die Armee Forschungsaufträge an Universitäten vergeben. In einer Stellungnahme des Ministeriums heißt es, es werde stets versucht, die Zahl der Experimente mit Tieren so gering wie möglich zu halten. Affen seien seit 2009 nicht mehr zum Einsatz gekommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)