11. September 2012
Ein Durchbruch ist es nicht, aber vielleicht ein Lichtblick. Eine französische Pharmafirma hat einen Impfstoff gegen das Dengue-Fieber entwickelt. Bisher gibt es keinen. Allerdings hat das Mittel noch einige Nachteile: Die Wirksamkeit liegt nur bei rund 30 Prozent. Und: Es bekämpft nur drei der vier Virus-Formen des Dengue-Fiebers, der sogenannten Serotypen.
Unabhägige Experten warnen deshalb vor Euphorie. Alle, die zu der Tropenkrankheit forschten, hätten sich auf die Fahnen geschrieben, einen Impfstoff gegen alle Virus-Formen zu entwickeln. Dieses Ziel sei nicht erreicht. Mit dem Impfstoff werde es kaum möglich sein, die Krankheit effektiv zurückzudrängen.
Das Dengue-Fieber tritt in rund 130 Ländern auf und wird von der Gelbfiebermücke und der Asiatischen Tigermücke übertragen. Bis zu 100 Millionen Menschen infizieren sich pro Jahr. Zu den Symptomen zählen starkes Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen. Schätzungsweise 12.500 Menschen sterben an den Folgen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)