11. September 2012

Windkraft könnte laut Studie weltweiten Energiebedarf mehrfach decken

Wind alleine genügt offenbar doch. Eine neue US-Studie kommt zu dem Schluss, dass sich mit Hilfe von Windkraftanlagen der weltweite Energiebedarf mehrfach abdecken ließe. Dem Modell zufolge könnten Windräder bis zu 80 Terawatt Strom produzieren, bevor sie sich gegenseitig den Wind wegnähmen - selbst wenn man sie nur an Land und in Küstennähe aufstellen würde. Das wäre rund siebenmal so viel wie der Schätzung der Forscher zufolge im Jahr 2030 gebraucht würde.

Im Fachmagazin PNAS ("Proceedings of the National Academy of Sciences") wenden sich die Wissenschaftler der Universität von Delaware außerdem gegen die Theorie, dass zuviele Windräder zur Erderwärmung beitragen könnten. In 15 von 16 Simulationen mit einer hohen Dichte von Windkraftanlagen sei die globale Oberflächentemperatur sogar gesunken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)