11. September 2012
Auch HIV hat offenbar Schwächen. Glaubt man einem aktuellen Artikel der Fachzeitschirft "Nature", sind die Forscher einem Impfstoff gegen Aids ein ganzes Stück näher gekommen. Wissenschaftler eines Forschungsprojekts des US-Militärs haben eine klinische Studie, die vor drei Jahren veröffentlicht wurde, weiter untersucht. Die Ergebnisse wollen sie in dieser Woche bei der jährlichen Aids-Impf-Konferenz in Boston vorstellen.
Sie fanden heraus, dass geimpfte Personen, die dennoch mit HIV infiziert wurden, von einem Virus befallen waren, das bestimmte Mutationen in seiner Proteinhülle aufwies. Bei der Suche nach einem Impfstoff könnte es eine entscheidende Rolle spielen, diese Mutationen zu bekämpfen. 2014 soll in zwei neuen Studien in Südafrika und Thailand erneut ein Impfstoff getestet werden. Die Forscher hoffen, dass sie Dank ihrer neuen Erkenntnisse bis dahin ein wirksameres Medikament gefunden haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)