11. September 2012
Schuld ist "Cannabinoid-Rezeptor 1".
Forscher in den USA wollten die Frage klären, warum Süchtigen der Kokainentzug so schwer fällt.
Dabei untersuchten sie, welche Auswirkungen die Droge auf die Gehirnzellen hat.
Labormäuse schütteten während des Rausches größere Mengen eines Moleküls aus, das die Hyperaktivität im Gehirn bremsen soll. Lässt die Wirkung des Kokains nach, sind diese Moleküle aber immer noch da und wirken weiter als Bremse. Das sei der Grund, warum sich Kokainsüchtige schlecht und antriebslos fühlten.
Die Untersuchungen sollen Ansätze liefern, diesen Effekt zu vermindern, und Rückfälle in die Sucht zu vermeiden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)