11. September 2012
Chronische Schmerzen kosten 500 Milliarden Euro.
Das haben Gesundheitsökonomen der Johns Hopkins Universität in Baltimore errechnet. Damit wären diese Kosten höher als für Krebs, Herzkrankheiten und Diabetis.
Die Wissenschaftler zählten nicht nur die Behandlungskosten zusammen, sondern rechneten auch die Verluste der Wirtschaft ein, die durch verminderte Arbeitskraft entstehen. Die Studie umfasste über 20.000 Fälle.
In der Medizin wird Schmerz grob in akut oder chronisch unterteilt. Der akute Schmerz kommt, etwa bei einer Prellung, und verschwindet wieder. Der chronische Schmerz bleibt längere Zeit oder für immer bestehen. Die Schmerzen haben dann ihre eigentliche Funktion, nämlich den Körper zu warnen und zur Ruhe zu zwingen, verloren. Ein Beispiel ist der chronische Kopfschmerz, die Migräne.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)