12. September 2012

NASA und DLR forschen für günstigere Flugrouten

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die US-Raumfahrtbehörde NASA wollen noch mehr gemeinsame Sache machen. Sie haben am Rande der Luftfahrtschau ILA in Berlin verabredet, ihre Zusammenarbeit in der Forschung auszubauen. Ziel ist es, Flugrouten umweltfreundlicher und kostengünstiger zu gestalten, speziell über den Atlantik. Dazu sind genauere Vorhersagen notwendig - etwa von Wind und Wetter.

DLR und NASA wollen außerdem erforschen, wie Startbahnen besser ausgelastet werden können. Durch eine genauere Planung sollen Fluglotsen in derselben Zeit mehr Flüge abwickeln können.

Es soll zum Beispiel bessere Prognosen für Wirbelschleppen geben. Das sind Luftverwirbelungen, die hinter den Tragflächen von Flugzeugen entstehen. Durch Wirbelschleppen können sich Flugzeuge gegenseitig gefährden. Bei Start und Landung müssen sie immer erst warten, bis sich die Luft wieder beruhigt hat. Bis sich eine große Wirbelschleppe aufgelöst hat, können laut DLR bis zu drei Minuten vergehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)