13. September 2012

US-amerikansiches Wählerverzeichnis wird online gestellt

170 Millionen Daten über die Wähler aus über 50 US-Staaten - es ist nicht gerade wenig Stoff, den eine Software-Firma gesammelt hat. Wie "USA today" berichtet, hat die Firma die Daten aus Wähler-Verzeichnissen zusammengetragen und will sie nun kostenfrei ins Netz stellen. Die Wähler-Verzeichnisse werden in den USA genutzt, um Bürger gezielt anzuschreiben und um ihre Stimme zu werben. Verdichtet mit anderen Daten könnte man - so die Software-Firma - sogar auf bestimmte Bedürfnisse der Wähler eingehen und sie so beeinflussen. Bislang ist dieses Datensammeln eine sehr kostspielige Angelegenheit, die sich vor allem die großen Parteien der Demokraten und der Republikaner leisten können. "USA today" zitiert einen Software-Entwickler mit den Worten: "Diese Daten gehören dem amerikanischen Volk, der Zugang dazu war vorher aber weder möglich noch erschwinglich". Mit der Veröffentlichung erhoffe man sich, unabhängige Kandidaten und kleinere politische Gruppen zu unterstützen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)