13. September 2012
Eine Kamera pro fünf Schüler - das sind die Spitzenwerte einer britischen Studie zur Überwachung von Kindern durch ihre Schulen. Die Bürgerrechts-Organisation "Big Brother Watch" hatte in über 2.100 Schulen in Großbritannien untersucht, wie diese ihre Schüler überwachen.
Dabei stellte sich heraus, dass durchschnittlich eine Kamera für 38 Schüler eingesetzt wird. In jeder zehnten Schule werde auch vor Toiletten oder Umkleidekabinen nicht halt gemacht. Der Direktor der Organisation sagte, die Ergebnisse hätten die Erwartungen übertroffen und würden viele Eltern schockieren. Der Respekt vor der Privatsphäre der Schüler werde durch die Überwachung infrage gestellt.
In Großbritannien werden seit Jahren umfassend Kameras zur Überwachung der Bürger im öffentlichen Raum eingesetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)