14. September 2012
Der tägliche Piks könnte überflüssig werden. Denn Diabetiker hätten ihren Blutzuckerspiegel mit dieser Erfindung - im Wortsinn - ständig im Auge: Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft melden, dass sie eine neue Messmethode für den Glukosespiegel entwickelt haben. Ein winziger Sensor, so klein, dass er ständig im Auge getragen werden kann, analysiert demnach die Tränenflüssigkeit.
Dort bauen Enzyme Glukose ab. Die Endprodukte dieses Prozesses kann man messen - und daraus Rückschlüsse auf den Glukose-Spiegel im Blut ziehen.
Die Messergebnisse kann der Sensor laut den Forschern in digitale Daten umwandeln und an ein externes Gerät senden.
Früher habe man für diese Umwandlung eine Platine von der Größe einer DIN A4-Seite gebraucht. Zudem verbrauche der Sensor weniger als 100 Mikroampere. Der Patient könne ihn wochen- oder sogar monatelang tragen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)